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Gesellschaft Region, 10.10.2018

Reisen in die Bundesrepublik enden hinter Gitter

Rosenheim / Kiefersfelden / A93 - Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Dienstag (9. Oktober) in zwölf Stunden sieben Haftbefehle vollstreckt. Die teilweise mehrfach gesuchten Männer aus Deutschland, Rumänien und der Slowakei hätten zusammen Justizschulden von über 7.000 Euro begleichen müssen. Letztlich konnte nur einer von ihnen zahlen – dank mütterlichen Beistands. Die anderen Verhafteten mussten ins Gefängnis.

In den Mittagsstunden stoppten Bundespolizisten auf der Staatsstraße bei Kiefersfelden einen in Deutschland zugelassenen Pkw. Bei der Überprüfung des 28-jährigen Insassen fanden die Beamten heraus, dass er 2017 vom Amtsgericht Rosenheim wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 Euro verurteilt worden war. Ersatzweise sollte der Deutsche 40 Tage Haft verbüßen. Vor Ort konnte der Verurteilte das Geld zunächst nicht auftreiben. Zu seiner Erleichterung zahlte die Mutter den vierstelligen Betrag bei der Polizei in Kiefersfelden ein, sodass der Mann seine Reise fortsetzen durfte.

Anders erging es zwei slowakischen Staatsangehörigen. Sie waren am Rosenheimer Bahnhof ohne Ausweispapiere unterwegs. Um die Identität der Männer zu klären, überprüften die Bundespolizisten deren Fingerabdrücke. Dabei schlug der Fahndungscomputer gleich mehrfach Alarm. Von den Staatsanwaltschaften in Landshut, Frankenthal und Baden-Baden wurde der ältere der Beiden gesucht. Der 59-Jährige war wegen Betrugs und Diebstahls verurteilt worden und hatte noch Justizschulden in Höhe von rund 2.000 Euro zu begleichen. Gegen seinen 37-jährigen Landsmann hatten verschiedene Gerichte wegen Leistungserschleichung und Diebstahls Geldstrafen in Höhe von insgesamt über 1.000 Euro verhängt. Da die Slowaken nicht zahlen konnten, wurden sie in Bernau in die Haftanstalt eingeliefert. Dort werden sie ersatzweise 90 beziehungsweise 45 Tage verbringen müssen.

Auch für einen Rumänen führte die Reise nach Deutschland hinter Gitter. Er war in der Nacht bei Grenzkontrollen auf der A93 kontrolliert worden. Der 31-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber mit Hilfe des Polizeicomputers stellte sich heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden gesucht wird. Wegen Diebstahls hatte der Mann noch eine Restgeldstrafe in Höhe von 2.350 Euro zu bezahlen. Trotz mehrerer Telefonate mit Verwandten und seinem Arbeitgeber konnte er die Summe nicht aufbringen. Ersatzweise hatte das Gericht eine Freiheitsstrafe von 94 Tagen vorgesehen. Bundespolizisten brachten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt Bernau.

(tw)  [Druckansicht] [Leserbrief schreiben]

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