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Gesellschaft Region, 04.06.2019

Im Zug randaliert – dann Bundespolizisten angegriffen

Ein offenbar streitsüchtiges Pärchen war am Freitag (31. Mai) im Regionalzug zunächst verbal und später auch körperlich mit anderen Fahrgästen aneinandergeraten. Aufgrund detaillierter Personenbeschreibungen hat die alarmierte Bundespolizei das aggressive Duo noch am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen festnehmen können. Mit den anschließenden polizeilichen Maßnahmen war die Frau wohl nicht einverstanden und wurde handgreiflich.

In den Abendstunden erhielten die Bundespolizisten den Hinweis auf eine tätliche Auseinandersetzung im Zug von Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen. Eine 22-jährige und ihr 35 Jahre alter Partner hatten andere Reisende beleidigt und auf sie eingetreten. Die Beamten der Bundespolizei konnten die Lage mit Unterstützung ihrer bayerischen Kollegen beruhigen. Um den Sachverhalt zu klären, wurde das offensichtlich alkoholisierte Paar zum Bundespolizeirevier nach Weilheim gebracht. Nach Bekanntgabe der richterlichen Anordnung für eine Blutentnahme begann die Frau sofort, die Bundespolizisten wüst zu beschimpfen und gewaltsam gegen sie vorzugehen. Sie versuchte, sich durch Beißen und Treten dem polizeilichen Gewahrsam zu entziehen. Ohne Erfolg – die Blutentnahme im Krankenhaus fand dennoch statt.

Inzwischen hat die Bundespolizei in Rosenheim die weiteren Ermittlungen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte übernommen. Eine Auswertung der Videoaufzeichnungen im betreffenden Zug wurde bereits veranlasst. Das deutsche Pärchen wird sich voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen.

(tw)  [Druckansicht] [Leserbrief schreiben]

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