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Wirtschaft Bayern, 21.03.2020

Corona-Krise: Unternehmen erhalten Aufträge vom Freistaat

Der Freistaat Bayern hat mehrere bayerische Unternehmen damit beauftragt, ab sofort Schutzmasken herzustellen. „In der aktuellen Notsituation, wo ganz Europa händeringend nach Schutzmasken sucht, haben wir das Angebot sorgfältig geprüft und den Startschuss für die Produktion gegeben. Ab sofort werden mit steigender Stückzahl etwa 10.000 Schutzmasken und Atemmasken am Tag gefertigt und ausgeliefert. Die Kapazität soll so schnell wie möglich erhöht werden“, erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Masken werden sowohl als Einweg- als auch Mehrwegware produziert. Zu dem Kreislaufsystem gehören auch Kooperationen mit Großwäschereien, die die gebrauchten Schutzmasken einsammeln, einer Desinfektionswäsche unterziehen und wieder ausliefern. Jede wiederverwendbare Maske kann etwa 50 Mal wiederverwendet werden. „Wir können mit der eigenen Produktion den Schutz des medizinischen und pflegerischen Personals deutlich verbessern, das in diesen Tagen ein besonderes Risiko für eine Corona-Infektion trägt“, sagte Aiwanger. Zunächst sollen vorrangig Krankenhäuser und Arztpraxen in Bayern versorgt werden. Die Schutzmasken entsprechen den Sicherheitsanforderungen.

(tw)  [Druckansicht] [Leserbrief schreiben]

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