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Politik Landkreis Altötting, 11.05.2018

PFOA: Bürger dürfen nicht für Wasser-Filter zur Kasse gebeten werden

Dass nun auch Muttermilch auf Rückstände von PFOA untersucht werden soll ist – neben dem Blut-Monitoring – ein weiterer wichtiger Schritt, um die Belastung der Bürgerinnen und Bürger in der Region mit PFOA aufzuklären. „Die Verunreinigung mit dem bis 2006 im Industriepark Gendorf egal eingesetzten Stoff hat – zu Recht – für großes Aufsehen gesorgt“, betont Günther Knoblauch, MdL, „deshalb begrüße ich diesen weiteren Schritt sehr.“

Knoblauch setzt sich schon seit geraumer Zeit für die Aufklärung des Sachverhaltes ein. So hat er sich bereits mehrmals mit Vertretern verschiedener Seiten getroffen – mit der Industrie, der neugegründeten Wasserinitiative BINT, Bürgermeistern sowie Betroffenen. Wichtig ist ihm insbesondere, dass schnell Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. „Für Unverständnis sorgt insbesondere, dass die Installation der Aktivkohlefilter, die einen Großteil des Stoffes aus dem Trinkwasser filtern könnten, so lange auf sich warten lässt“, so Knoblauch.

Deshalb hat er sich nun mit einem Schreiben an den neuen Umweltminister Dr. Marcel Huber gewandt mit der Bitte, für eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren zu sorgen. Immerhin ist der Freistaat an der langen Zeitverzögerung nicht ganz unbeteiligt, hat doch das LGL im Jahr 2006 die Gefährlichkeit von PFOA noch nicht gesehen. Zum anderen muss auch die Finanzierung der Anlagen schnell geklärt werden. „Zwar hat die Industrie angedeutet, die Kosten für die Installation zu übernehmen, hier muss aber schnell Rechtssicherheit geschaffen werden“, fordert Knoblauch, Zudem dürfen die Betriebskosten für den Unterhalt der Filteranlagen unter keinen Umständen über die Wassergebühren an die Verbraucher abgewälzt werden, betont er.

Auch beim Umgang mit belastetem Boden bei Baumaßnahmen muss dringend eine pragmatische Lösung gefunden werden, so Knoblauch weiter. „Wenn der Aktivkohlefilter einwandfreies Trinkwasser gewährleistet, ist meines Erachtens eine Sonderbehandlung des Erdaushubs nicht mehr notwendig.“ Wichtiger wäre, die Wasserqualität öfter als die vorgesehenen zwei Mal pro Jahr zu überprüfen, um ein Absinken der Wirksamkeit der Filter rechtzeitig festzustellen und einen Austausch zu veranlassen. „Der Freistaat gibt 20 Millionen Euro für das Riedberger Horn aus, da sollten einige 100.000 Euro für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger auch drin sein!“

(tw)  [Druckansicht] [Leserbrief schreiben]

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